Einleitung - Starten Sie hier
V - Value, Benefits, Ziele und Visionen
I - Instrumente, Werkzeuge, Prozesse und Methoden
P - People, Personen, Team und die weichen Faktoren
O - Organisation und Umfeld

Das Planungsdilemma (1011)

Um was geht’s?

Einstieg in das Grundproblem der Planung. Was soll mit einer Planung überhaupt erreicht werden?



Kurze Erinnerungshilfe
  • Grundmotivation jeder Planung: Unsicherheit reduzieren
  • Die Unsicherheit ist zu Beginn eines Projekts am größten und wird kleiner in dessen Verlauf (Cone of Uncertainty).
  • Was muss ein Planungsprozess eigentlich liefern?
    • Risiken reduzieren.
    • Unsicherheiten minimieren (Was ist der Unterschied zum Risiko?)
    • Entscheidungsfindung unterstützen.
    • Vertrauen schaffen.
    • Verlässliche Informationsgrundlage liefern.
  • Der Plan liefert schon ganz viel, aber eben auch nicht mehr – vor allem nicht die Zukunft!

Und in der Praxis?

Leider besitzt Planung in vielen Fällen eine stark überhöhte Bedeutung. Dann ist sie kein Instrument mehr; sie wird zum Selbstzweck. Gefeiert wird der, der den Plan einhält. Je genauer, desto besser. Diese Haltung pervertiert den ursprünglichen Planungsgedanken und führt zu Puffern, deren geschicktes Abschmelzen dann zur Punktlandung führt. Nicht umgekehrt. Es war am Ende kein besonders guter Plan, sondern ein besonders gut gemanagter Puffer, der zum Erfolg geführt hat.


Reflexionsfragen
  • Wie halten Sie es (auch gerne privat…) mit dem Planungsdilemma?
  • Besitzt eine hohe Trefferquote für Sie persönlich und/oder Ihr Umfeld einen hohen Stellenwert?
  • Können Sie für sich Situationen identifizieren, die nur scheingenau sind?

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